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Auf den neuen Rahmenplan Geschichte und Politische Bildung sind wohl alle Geschichtslehrkräfte in M-V gespannt. Es besteht die Aussicht, dass bald im März 19 eine Anhörungsfassung (für den Bildungssausschuss des Landtages) fertig sein wird.
Ob diese öffentlich gemacht wird, ist noch nicht klar._____________________________________________________________________


Neu: digitales Lehrwerk zur deutsch-deutschen Geschichte

https://www.lehrer-online.de/fokusthemen/deutsch-deutsche-geschichte/
auf dem Portal Lehrer-online.
Die sechs Themenmodule greifen jeweils einen thematischen Aspekt der deutsch-deutschen Geschichte auf, führen mit einem Modultext in das Thema ein und bieten vielfältige Materialien, mit denen die deutsch-deutsche Geschichte zeitgemäß im Unterricht erarbeitet werden kann. Das Digitale Lehrwerk richtet sich an Lehrkräfte des Fachs Geschichte in den Sekundarstufen I und II aller Schulformen und außerschulische Pädagogen. Alle Materialien im Dossier stehen als freie Bildungsinhalte zur Verfügung. Sie können somit rechtssicher genutzt und angepasst werden. ________________________________________________________________

gfh 1-2019 ist erschienen zum Thema: Sprachliche Bildung im Geschichtsunterricht.

Peter Johannes Droste (Aachen) ist neuer Bundesvorsitzender des VGD. Die delegiertenversammlung hat ihn einstimmig als Nachfolger des nach 6 Jahren ausscheidenden Ulrich Bongertmann (Rostock) gewählt.

gfh 4-2018 ist erschienen. Die Ausgabe zum 52. Historikertag in Münster/W. enthält Aufsätze von Jürgen Kocka, Herfried Münkler über das Thema "Gespaltene Gesellschaften" sowie von Markus Bernhardt über Bildarbeit in der Sek. I.
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gfh 3-2018 ist erschienen: Aufgabenkultur und Aufgabenformate. Christian Heuer u. Mario Resch: Aufgaben im GU. Stand und Perspektiven; Christian Peters: Modularisierung von Aufgaben (zur Differenzierung bzw. Individualisierung von Lernprozessen). Ulrich Bongertmann: Der diskrete Charme der Diktatur? Tagungsbericht zur DDR-Geschichtsmesse in Suhl 2018.

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MV- Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe:
Der nächste Schritt steht bevor: Eine Rahmenplankommission wird kurzfristig gebildet aus drei Lehrkräften und einem Hochschullehrer. Die Abiturkommission kann eine Lehrkraft benennen, zwei Positionen werden ausgeschrieben.
Das Ziel ist ein Rahmenplan, getrennt für das Leistungskursniveau (5 Stunden) und das Grundkursniveau (3 Stunden).
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Die KMK und der Zentralrat der Juden haben eine neue Website zur Behandlung des Judentums (jüdische Geschichte, Antisemitismus, jüdische Religion, Israel) online gestellt:
 www.kmk-zentralratderjuden.de

Sie enthält Lehrermaterialien, die online oder als Publikation zur Verfügung stehen, gegliedert nach Primar- und Sekundarstufe.
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gfh 2-2018 Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus ist erschienen: Frauke Geyken über Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus; Holger Thünemann über "Auschwitz unbekannt? Überlegungen und Thesen zum Umgang mit NS-Vergangenheit und Holocaust in Gedenkstätten"; Lars Behrisch über vormoderne Wurzeln der Demokratie; Ulrich Bongertmann über Verschrobenes und Gefährliches in der "Reichsbürgerbewegung".
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Die Ostsee-Zeitung hat den Holocaust-Gedenktag am 27. Januar zum Anlass für einen Artikel über die Einführung von Pflichtbesuchen in KZ-Gedenkstätten genommen. Auch der VGD ist befragt worden: Link

Des Weiteren hat die gleiche Ausgabe einen großen Artikel über die Zukunft des Gedenkens gebracht: Link auf http://www.ostsee-zeitung.de/Sonntag/Top-Thema/Der-Holocaust-Krass-so-krass
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gfh 1-2018 ist erschienen: Marx und der Marxismus. Mit Beiträgen von Beatrix Bouvier: Karl Marx in der neueren Forschung, Gisbert Gemein: Marxismus im Unterricht, Ein Interview mit Christina Morina, Thomas Welskopp über Marx-Ausstellungen u.a.m.
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Die Reform der gymnasialen Oberstufe in M-V kommt in Gang, die Umsetzung soll ab Schuljahr 18/19 erfolgen, das erste Abitur in der neuen Form 2021. Eine KMK-Entscheidung hat festgelegt dass es nur noch zwei bis vier Fächer mit vier oder mehr Stunden (Hauptfach, Leistungsfach) geben darf.

Im November 2017 sind erste Entscheidungen gefallen: Es werden wieder 5-stündige Leistungs- und 3-stündige Grundfächer eingeführt, zumindest für Geschichte und Politische Bildung.

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Aktuell/?id=133264&processor=processor.sa.pressemitteilung


Die Verbandsforderung lautet bundesweit: Mindestens drei Stunden Geschichte für jeden Schüler in der Oberstufe obligatorisch! Geschichte als schriftliches Prüfungsfach auf grundlegendem und erhöhtem Anforderungsniveau!

Ulrich Bongertmann

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Die neue Digitale Bibiiothek Mecklenburg-Vorpommern enthält zahlreiche wichtige Quellen zur regionalen Geschichte. http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/ 

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VGD-Bundesvorsitzender Ulrich Bongertmann distanziert sich im dpa-Interview (19.1.2017) von Björn Höckes Aussagen über den deutschen Geschichtsunterricht.

Link
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Gemeinsame Erklärung des VHD und des VGD zum Schulfach Geschichte beschlossen am 22.9.2016 in Hamburg

1.      
Geschichtsunterricht ist unentbehrlich. Angesichts der aktuellen politischen, ökonomischen und sozialen Verwerfungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene muss eine Gegenwartsorientierung auf breiten historischen Bezügen, Vergleichen und Reflexionen beruhen. Der Geschichtsunterricht gewährleistet deren Vermittlung.  

2.       Genügend Zeit ist notwendig. Guter Geschichtsunterricht setzt eine angemessene Unterrichtszeit voraus. In den letzten Jahren hat aber der Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I in vielen Bundesländern zum Teil erhebliche Kürzungen hinnehmen müssen. Er sollte auf allen Klassenstufen der Sekundarstufe I mit zwei Stunden vertreten sein.  

3.      
Die Fachlichkeit ist zu sichern. Die Ziele, Denk- und Arbeitsweisen des Faches müssen verlässlich im Unterricht vermittelt werden. Nur eine entsprechende fachliche Qualifikation der Lehrkräfte kann dies erreichen.  

4.       Ein breites Spektrum des Faches Geschichte sichert die Qualität. Der Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe II sollte einschlägige Themen, Fragen und Herangehensweisen aus einem breiten Spektrum des Faches, darunter auch ausgewählte Gebiete aus vormodernen Epochen, berücksichtigen, um eine gehaltvolle historische Aufklärung zu erreichen.  

5.      
Geschichte ist ein Denkfach. Geschichtsunterricht soll Schülerinnen und Schülern ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein vermitteln. Genau darauf zielt eine richtig verstandene Kompetenzorientierung. Die Schülerinnen und Schüler sollen an den historischen Inhalten wichtige Denk- und Arbeitsweisen des Faches erlernen und den öffentlichen Umgang mit Geschichte reflektieren können. Auch dafür ist die Beschäftigung mit einem breiten Spektrum relevanter Themen geboten.


An die SVZ

http://www.svz.de/mv-uebersicht/hitler-im-unterricht-id12379111.html

Zum Artikel "Hitler im Unterricht" vom 7.1.2016 möchte ich Folgendes anmerken:
 
Leider findet sich unter den befragten Personen kein Geschichtslehrer oder Geschichtsdidaktiker. Eigentlich ist aber Expertenwissen im Land reichlich vorhanden, um auf das Thema vorbereitet zu sein.
 
Textauszüge aus "Mein Kampf" sind bereits seit Jahrzehnten in den meisten Geschichtslehrbüchern enthalten. Sie dienen als Materialien, um die NS-Ideologie und die rassistische Weltanschauung erarbeiten zu lassen. Dies beruht im Rahmenplan Mecklenburg-Vorpommern auf dem Thema: "Ideologie, Programmatik und Propaganda des Nationalsozialismus", das beileibe nicht erst in den Rahmenplan Geschichte neu eingefügt werden muss. Für dieses Thema gibt daneben auch weit mehr Möglichkeiten, Quellen zu finden, als das wirre Buch Hitlers, angefangen von politischen Reden bis hin zu NS-Schulbüchern über Rassenkunde.
 
Darüber hinaus gibt es seitenlange Textauszüge in den üblichen Sammlungen von Schulquellen, z. B. in Walther Hofer: "Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945". Das Buch ist 1957 (in Westdeutschland) mit einem Kommentar erschienen und hat bis heute eine Auflage von über 1 Million Exemplaren. Schließlich war die Benutzung dieser Texte nie verboten, sondern nur eine neue Ausgabe des ganzen Buches. Angesichts der Verbreitung von "Mein Kampf" in Deutschland war der Text ohnehin jedem Interessierten zugänglich und wurde in Antiquariaten auch vertrieben.
 
Die wissenschaftliche Neuedition des Münchner IFZ ist wegen der vielen neuen Details nützlich, doch mit über 1000 Seiten Umfang und 3500 Anmerkungen für den Einsatz in der Schule völlig ungeeignet. Allenfalls könnten einzelne Stellen herausgenommen werden, womit auf der didaktischen Ebene der gleiche Zustand fortbesteht, der durch o. a. Quellensammlungen bereits erreicht ist.
 
Wünschenswert ist es stets, wenn aktuelle Anlässe wie die Neuedition und ihr Echo in den Medien im Geschichtsunterricht aufgegriffen werden und damit Gelegenheit geschaffen wird, sich mit den Fragen der Schülerinnen und Schüler auseinanderzusetzen. So entsteht ein sinnvoller Gegenwartsbezug im Geschichtsunterricht. Andererseits wandeln sich die Tagesaktualitäten so häufig wie die Titelseiten der SVZ, und die Schule kann nicht auf alles reagieren.
 
Ulrich Bongertmann
Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.
Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
Lambrechtshagen

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Am Richard-Wossidlo-Gymnasium Waren (Müritz) hat sich eine Schülergruppe unter der Leitung von Frau Dr. Dorothea Rother mit dem Schicksal der ehemaligen jüdischen Schülerin Gerda Löwenberg in einem Filmprojekt befasst. Das Ergebnis ist einzusehen auf der Homepage der Schule.

Ein Bericht auf Facebook
https://www.facebook.com/RAAimNorden/posts/899325423423821

Film und Ausstellung sind im RWG kostenfrei zu erhalten.

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Neue Leistungsbewertungsverordnung gilt in der Gymn. Oberstufe M-V                 

Die Neuregelung besagt, dass Leistungskontrollen erst ab 96 Prozent mit einem "sehr gut" benotet werden dürfen. Also wären dies 13 Punkte. Welche Werte darüber für die 14 und 15 Punkte gelten, wird nicht gesagt. In Klausuren gilt die Abiturtabelle: ab 85 Prozent 13 Punkte! Der Sinn der Regelung ist das Erreichen einer größeren Einheitlichkeit im Land !?!

Aber Leistungsbewertungen außerhalb der Klausuren, die klausurähnliche Anforderungen gemäß EPA stellen, können offenbar doch nach eigenen Maßstäben bewertet werden. "Die Bewertung von schriftlichen Lernerfolgskontrollen gemäß § 8 erfolgt unter Berücksichtigung von Umfang und Komplexität."

http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&st=lr&doc.id=jlr-SchulLeistBewVMVrahmen&doc.part=X&doc.origin=bs


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Zur schulischen Arbeit zum 17. Juni 1953 bietet die Homepage der Stiftung Aufarbeitung zahlreiche Materialien an: z. B. einen Animationsfilm: http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/materialien-3996.html#A4320

2013 wird der Bundesverband das 100. Gründungsjahr feiern können. Am Gründungsort in Marburg/Lahn wird es am 28. September eine Jubiläumsveranstaltung geben.



Der Jahresfachtag Geschichte 2012/13 wird am 9. März 2013 von 9 bis 13 Uhr in der Rostocker Don-Bosco-Schule, Kurt-Tucholsky-Str. 16a (Südstadt), stattfinden: Es geht um Unterrichtsvorschläge zu Anne Frank, den Geschichtskoffer zum KZ Ravensbrück und die "Brodkorbtabelle" im Geschichtsabitur.

9-12 Uhr

Anne Frank im Unterricht. Pädagogische Angebote mit innovativen Methoden

(Anne-Frank-Zentrum Berlin, Judith Steinkühler) http://www.annefrank.de/wirueberuns

ab 12 Uhr
Workshop Neue Verfahren in der Abiturbewertung ab 2014 (Ulrich Bongertmann)

Freigeschaltet: Das Projekt einer europäischen Homepage für den Geschichtsunterricht von Euroclio ist jetzt zugänglich: www.historiana.eu Die Website ist in englischer Sprache und bietet Materialien zu vielen historischen Themen, die multiperspektivisch aufgearbeitet werden. Sie können auch selbst etwas einbringen.

Ein Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch soll entwickelt werden. Dies beschloss die Kultusministerkonferenz nach den guten Erfahrungen mit dem Deutsch-Französischen Geschichtsbuch. Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben.

Der Vorsitzende des LV Mecklenburg-Vorpommern, Ulrich Bongertmann, ist auf der Bundesdelegiertenversammlung des VGD in Mainz zum Bundesvorsitzenden gewählt worden.


 
     
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